Tag 111 – Bangkok

Tag 111, Been Hostel Ratchathewi, Bangkok.  Gestern Abend bin ich nach einem 32- Stunden Tripp in Bangkok angekommen. Eigentlich mag ich diese Stadt nicht wirklich. Sie ist dreckig, laut, es ist extrem schwül, Millionen von Menschen überall.

Aber ich war wirklich noch nie so froh, endlich in Bangkok zu sein, denn es ist warm, ich muss nachts keine Angst mehr vor dem Erfrierungstod haben und…….. es gibt mein geliebtes Chicken Rice. Chicken Rice in allen Variationen, Chicken Rice fried, oder nicht, Chicken Rice mit Beilagen oder ohne, Chicken Rice spicy, nicht spicy, einfach nur Chicken Rice– herrlich 🙂

Dauerstau in Bangkok

 

Es gibt Chicken Rice auch mit Spiegelei

 

  • Moron/ Mongolei

Mein Engagement als English- Teacher in Morön/ Mongolei war eine echt klasse Erfahrung. Ich hatte 3 Kurse täglich à 1,5 Stunden. Morgens zwei bis drei Mädchen- warum haben in Morön eigentlich nur Mädchen Interesse an Fremdsprachen?- und abends ein junger Arzt, der unbedingt englisch lernen möchte.

Gruppe 1
Gruppe 2

 

Am Ende flossen dann doch auch einige Kindertränen, was für mich ein Zeichen war, dass ich meine Arbeit doch recht gut gemacht habe.

Meine Gastgeberin Tugsu, ihr Sohn „Doodoo“ und ihr „ever smiling husband“

 

Meine Reise aus der Mongolei nach Bangkok- ursprünglich als recht lockerer Tripp geplant- wurde dann aber doch zu einer 32- Stunden- Tortur. Das Drama hat bereits in Morön angefangen, als mein Flug gecancelt wurde und zog sich dann bis zur Landung in Kuala Lumpur hin.

Der Flugplatz in Morön

 

Ich gehe hier jetzt nicht genau ins Detail, aber auch bei diesem Tripp hat sich wieder mal bestätigt, dass China und die chinesischen Airlines niemals zu meinen Favoriten gehören werden. Fakt ist, ich habe mich wieder ziemlich geärgert- und nicht nur über den Horrorpreis von 350€ die ich zusätzlich für einen Flug zahlen musste, um meinen Anschlussflug in Peking zu erwischen.

Gegessen habe ich in dieser Zeit nichts, außer einem Plastik- Sandwich auf meinem Air China Flug nach Peking, denn Air Asia hat bei den Billigflügen kein kostenloses Catering an Bord und akzeptiert Kreditkartenzahlungen erst ab 30$. Ich war also in einer Art „Hungerstreik“, denn ich wollte nicht noch mehr Geld aus dem Fenster werfen. Hat aber irgendwie keinen gejuckt…

Mit den Kräften und Nerven am Ende, total ausgehungert bin ich am nächsten Tag nach meiner Ankunft in Kuala Lumpur erst mal über das Chicken Menü einer malaysischen Fastfoodkette hergefallen 🙂

Mein erstes Essen „back to civilization“ 😉

 

So bin ich also nach 2 Tagen total erschöpft im Been Hostel Ratchathewi angekommen, wo ich mich die nächsten 2 1/2 Wochen als Volunteer engagieren werde und bin total gespannt, was mich hier erwartet…

Über meine Zeit in der Mongolei schreibe ich demnächst einen ausführlichen Bericht.

Fortsetzung folgt… 😉


2 thoughts on “Tag 111 – Bangkok

  • September 24, 2017 um 14:58
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    Es war so schon nix an dir dran, Digga. Ein echter Kämpfer.

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    • September 24, 2017 um 15:21
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      Was nicht tötet, härtet ab, André. Das wissen nicht nur die Highlander…. 🙂

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