-Anzeige- Im Rahmen meiner Überlegungen für „Projekt 2“, also mein bevorstehender nächster Tripp, mache ich mir natürlich auch Gedanken darüber, in die USA zu reisen. Vor der Einreise gibt es einige wichtige Dinge, die beachtet werden müssen. So brauchst du zum Beispiel mit einem deutschen Pass ein Visum oder einen ESTA- Antrag. Ich habe mich mal schlau gemacht, was es mit diesem ominösen ESTA auf sich hat…

Was ist das ESTA?

Das ESTA (Electronic System of Travel Authorization) ist ein Reisegenehmigungssystem des US Department of Homeland Security. Es ist eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung und steht USA- Reisenden zur Verfügung, die aus Ländern stammen, die am sogenannten „Visa Waiver Programm“ beteiligt sind, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Eine Genehmigung ist nur auf dem Luft- oder Seeweg erforderlich. An der Landesgrenze zu Mexiko und Kanada kann man sich zwar auch noch für die visafreie Einreise anmelden, aber die amerikanische Heimatschutzbehörde empfiehlt, auch in diesen Fällen den Antrag vorab zu stellen, um den Prozess an der Grenze zu beschleunigen.

Unterschied zwischen ESTA und Visum

Das Visum ist eine spezielle Form der Einreiseberechtigung für ein fremdes Land mit der Erlaubnis der Einreise, Durchreise oder des Aufenthalts. Die Beantragung eines Visums für die USA ist ein vergleichsweise langer Prozess, der dir einen Aufenthalt von bis zu 180 Tagen ermöglicht. Die Beantragung kann mehrere Wochen dauern.

Das ESTA hingegen ist kein klassisches Visum, sondern eher eine Art „visafreie Einreiseberechtigung“, wie es sie auch in anderen Ländern (beispielsweise Thailand) gibt. Ganz genau genommen handelt es sich beim ESTA noch nicht mal um eine „Einreise-“, sondern vielmehr um eine „Anreisegenehmigung“. Ob die Einreise dann tatsächlich genehmigt wird, entscheidet nach der Ankunft ein Beamter.
Wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst, beispielsweise nicht länger als 90 Tage bleiben möchtest, nicht arbeiten willst, und ein Rück- oder Weiterreiseticket hast, steht einer Genehmigung praktisch nichts mehr im Weg. Deine Weiterreisetickets dürfen jedoch nicht in Kanada, Mexiko oder der Karibik enden. Die Genehmigung für ESTA erfolgt in der Regel innerhalb 24 Stunden, meist jedoch wesentlich schneller.

Was ist bei der Aufenthaltsdauer zu beachten?

Die “Uhr” deines 90- Tages- ESTA beginnt in dem Moment zu ticken, wenn du amerikanischen Boden betrittst. Dies bedeutet, dass du ungeachtet jeglicher Umstände auf keinen Fall über diesen Zeitraum hinausgehen darfst, denn Übertretungen der genehmigten Aufenthaltsdauer  können in einer Einreisesperre enden. Da kennt die Zoll- und Grenzschutzbehörde keine Gnade! Ein sehr wichtiger Punkt ist auch, dass die 90- Tages-Frist auch dann noch aktiv ist, wenn du während deiner Reise in Nachbarstaaten reisen möchtest. Sie startet also nicht neu. Möchtest du nach Ablauf der 90 Tages- Frist ein neues ESTA beantragen, ist das grundsätzlich möglich. Jedoch darfst du dann nicht aus den Nachbarländern einreisen. Bei Mehrfacheinreisen mit ESTA werden die Beamten natürlich auch schnell misstrauisch. Deswegen solltest du am besten einfach ein gültiges Visum für die USA beantragen, wenn du länger als 90 Tage in den Vereinigten Staaten bleiben möchtest. Selbst, wenn du die USA nur als Transitland nutzst, benötigst du übrigens auch ein ESTA. Wichtig zu wissen ist auch, das ESTA ab dem Tag der Genehmigung 2 Jahre lang gültig ist.

ESTA nur für Aufenthalte aus touristischen oder geschäftlichen Gründen

Immer wenn du für bis zu 90 Tage „aus touristischen oder geschäftlichen Gründen“ in die USA reisen möchtest, kannst du dies mit ESTA tun. Was aber sind in diesem Fall „geschäftliche Gründe“? Es handelt sich hier NICHT um eine Beschäftigung für einen lokalen Arbeitgeber, sondern vielmehr, um an Meetings, Konferenzen, Tagungen usw. teilzunehmen. Mit ESTA kannst du aber beispielsweise auch  für eine Kurzzeittherapie in die USA gehen oder an Bildungsprogrammen teilnehmen, die weniger als drei Monate dauern.

Antragstellung

Du solltest mindestens 72 Stunden vor Einreise in die Vereinigten Staaten einen Antrag beim Department of Homeland Security stellen. Wesentlich einfacher ist es bei Agenturen, wie z.B. Visumantrag.de, oder auch estabeantragen.de, die sich gegen Gebühr um sämtliche Formalitäten kümmern und den ESTA-Antrag für dich stellen. Wie oben erwähnt, erfolgt die Bestätigung (oder auch Ablehnung) meist innerhalb weniger Minuten. Sollte dein Antrag abgelehnt werden, kommst du nicht um die Beantragung eines regulären Visums herum.

Du musst im Antrag jede Menge personenbezogener Fragen und Fragen nach deiner persönlichen Vergangenheit beantworten. Unter anderem wird nach ansteckenden Krankheiten, Vorbestrafungen, Arbeitsaufnahme, deinem aktuellen Arbeitgeber, aber auch nach sozialen Medien inklusive Benutzernamen gefragt. Darüber hinaus ist es für die Behörden interessant zu wissen, ob du in bereits in Ländern wie dem Irak, Iran, Syrien, Somalia usw. warst. Selbst wenn dir Fragen nach Wünschen für terroristische Aktivitäten, Spionage, Sabotage etwas seltsam vorkommen, ist die wahrheitsgemäße Beantwortung für die US- Behörden überaus wichtig. Bei jeglichem Verdacht endet die reise für dich im besten Fall “nur” mit der Ausweisung aus den USA.
Zur Antragstellung selbst musst du noch keine konkreten Reisepläne angeben, kannst aber nachträglich über die Registrierungsnummer weitere Details deiner Reise angeben. Solltest du z.B. deinen Reisepass verlieren, musst du ein neues ESTA beantragen, da sich der Antrag speziell auf den aktuellen Pass bezieht.

Das Traumziel von vielen Menschen- die USA, speziell New York

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